Feuchte Keller
Laut einer aktuellen Studie sind rund um die Emscher 46.000 Haushalte von feuchten Kellern bedroht. Der Grund: Wegen des Bergbaus hat sich der Erdboden im Ruhrgebiet stellenweise um 15 Meter abgesenkt. Damit kommt das Grundwasser der Erdoberfläche immer näher. In einigen älteren Häusern in Gelsenkirchen-Horst drückt das Wasser schon durch Boden und Wände in die Kellerräume - so wie zum Beispiel bei Uwe Görlas.
Schon 2004 musste er in seinem Keller den ersten Pumpenschacht bauen, 2009 kam ein weiterer Schacht hinzu. In den vergangenen Jahren hat Uwe Görlas inzwischen schon Tausende Euros investiert, damit sein Keller wenigstens halbwegs trocken bleibt.
Laut der Emschergenossenschaft ist eine generelle Lösung für das Problem noch nicht in Sicht. Eine Idee wäre zum Beispiel, entlang der Emscher ein Drainagesystem zu installieren. Das würde allerdings 800 Millionen Euro oder sogar mehr Kosten. Und zur Zeit ist unklar, wer diese Kosten übernehmen soll.








